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Ciclovia Alpe Adria Radweg

Arnoldstein - Venzone

In die aus Ruinen wiederauferstandene Stadt

Wunderbares Teilstück des Alpe-Adria Radweges, der von Salzburg nach Grado führt.

Der Radweg führt in diesem Abschnitt großteils auf der aufgelassenen historischen Eisenbahnstrecke. 

Landschaftlich und historisch sehr abwechslungsreich und interessant. (ca. 78 km)

02.07.2016 mit Jan und Pascal

Ciclovia Alpe Adria
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Auch die Gasthöfe stellen sich immer mehr auf die Radfahrer ein..
Die idyllisch gelegene Kirche von Coccau, kurz nach der österreichisch-italienischen Grenze vor Tarvis
Die idyllisch gelegene Kirche von Coccau, kurz nach der österreichisch-italienischen Grenze vor Tarvis
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Einfahrt in den ehemaligen Bahnhof Tarvis (die Züge fuhren links neben dem Radweg aus dem aufgelassenen Tunnel heraus)
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Der ehemalige Bahnhof Tarvisio Centrale - Tarvis Hauptbahnhof - der historische Bahnsteig ist glücklicherweise noch erhalten
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Historische Aufnahme des Bahnsteiges am Bahnhof Tarvisio Centrale - Tarvis Hauptbahnhof
Diese alte Aufnahme zeigt den festlich geschmückten Bahnhof anläßlich der Ankunft des österreichischen Kaisers Franz Josef
Diese alte Aufnahme zeigt den festlich geschmückten Bahnhof anläßlich der Ankunft des österreichischen Kaisers Franz Josef
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Einfahrt in den ehemaligen Bahnhof Tarvisio Citta - Tarvis Stadt
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Bahnhof Tarvis Stadt
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Die idyllisch gelegene Kirche von Obertarvis, der Radweg führt direkt vorbei
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Nach Tarvis führt der Radweg durch herrliche Wiesen in einer langgezogenen Gerade leicht ansteigend zur Wasserscheide in Camporosso (Saifnitzer Sattel) - von da an geht´s bergab Richtung Adria
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Früher fuhr auf dieser Strecke die K.K. österr. Staatsbahn
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Schöne alte bäuerliche Kulturlandschaft mit dem Monte Nebria bei Uggowitz
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Schöner Fußballplatz mit Kunstrasen in Uggowitz direkt neben dem Radweg - eine willkommene Abwechslung für die Kinder
Ciclovia Alpe Adria Radweg
"Kirchtog is´" - die alten Kärntner Bräuche werden im jetzigen Italien noch immer hochgehalten
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Der Schefelbrunnen in Bad Lußnitz (Bagni di Lusnizza), das einzige was vom ehemaligen über Jahrhunderte bestandenen Kurbetrieb übriggeblieben ist

Ein Abstecher zum Schwefelbrunnen in Lussnitz lohnt sich (vor der Eisenbahnbrücke links hinein, dann den Hügel hinauf steht in einer kleinen Parkanlage ein Pavillon).

Es riecht nach Schwefel - das Wasser kann getrunken werden.

Früher wurde es u.a. kurmäßig bei Rheuma, Gicht, schlechter Verdauung, Hautkrankheiten angewendet - auch heute kommen noch Leute und füllen ihre Wasserflaschen für den Hausgebauch auf.

Ciclovia Alpe Adria Radweg
Ansichtskarte vom ehemaligen Kurort und Schwefelbad Lußnitz im Kanaltal (Kärnten) - heute Italien
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Die historische Eisenbahnbrücke über die Fella in Lußnitz
Ciclovia Alpe Adria Radweg
Zügig geht es mit dem Rad weiter in das von den Betonbrücken der Autobahn, Eisenbahn und Schnellstraße überspannte Pontebba
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Bis hierher war vor 100 Jahren noch Österreich - die ehemalige Grenze zwischen Österreich und Italien - die Brücke über die Pontebbana
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Auf der historischen Eisenbahnbrücke "Ponte di Muro" bei Pontebba
Blick von der Eisenbahnbrücke Ponte di Muro auf die der Adria zueilenden Fella
Blick von der Eisenbahnbrücke Ponte di Muro auf die der Adria zueilenden Fella
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Schöner Blick von der historischen Eisenbahnbrücke auf den kleinen Ort Dogna mit dem markanten Kirchturm und der Autobahn
Alpe Adria Ciclovia Radweg
...und den schön angelegten Gemüsegärten
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Gegenüber von Dogna eröffnet sich ein gewaltiger Anblick - der berühmte "Montaschblick" von der Eisenbahnbrücke in Dogna

Julius Kugy schreibt 1925 über diesen Anblick:

 

"Nun wollen wir den Montasch anschauen, wie ihn Tausende und Abertausende von Venedigfahrern auf einen kurzen Augenblick sehen, wenn sich ihnen bald hinter Pontebba das Dognatal zur linken öffnet. Der Zug braust durch die Station Dogna aus dem Tunnel auf die berühmte Eisenbahnbrücke.

Die nördliche Talkulisse tritt plötzlich zurück und man sieht mit einem Schlage die gesamten 2200 m der Montasch-Westseite. Es ist seine Schmalseite, aber wieviel blendende Schönheit ist in dieser Schmalseite gehäuft. Die fabelhaft kühne, hirschgeweihförmige Gestalt des Matterhorns von italienischer Seite steht in dolomitischer Struktur vor uns.

Wenn bei schönem Wetter der ganze riesenhafte, von einem schimmernden Doppelgipfel gekrönte Berg in ockergelben und rötlichen Farben stolz und frei zwischen weißen Wolken emporragt, so hat man das erstaunlichste und entzückendste Bild der Julischen Alpen gesehen.

Alles stürzt zu den Coupe´fenstern. Was ist das? Aber schon fliegt die südliche Talwand vor, der Zug donnert durch Tunnels und Galerien, der Riese von Dogna ist und bleibt verschwunden.

Wir aber, die jubelnd aufgesprungen sind haben alles gesehen..."

 

 

Alpe Adria Ciclovia Radweg
Jetzt kommen unzählige Tunnel - eine willkommene kurze Abkühlung in der Sommerhitze
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Alte Eisenbahnbrücke vor Chiusaforte
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Der stilvoll renovierte ehemalige Bahnhof Chiusaforte mit Cafe Bar
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Ab Chiusaforte werden Temperatur und Landschaft richtig mediterran, es duftet nach Kieferbäumen...
Wir überqueren wieder einmal auf einer ehemaligen Eisenbahnbrücke unsere treue Begleiterin, die türkisfarbene Fella
Wir überqueren wieder einmal auf einer ehemaligen Eisenbahnbrücke unsere treue Begleiterin, die türkisfarbene Fella
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Beim ehemaligen Bahnhof von Resiutta nimmt der Radweg ein abruptes Ende...
Alpe Adria Ciclovia Radweg
...doch seit heuer wird fleißig weitergebaut - der frische Asphalt ist schon aufgetragen...bis dahin führt der Radweg neben der Schnellstraße bis Venzone (Variante Moggio - Carnia über Schotterstraße am rechten Ufer der Fella)
Wir fahren bei Moggio über die Brücke um den Verkehr zu entfliehen und entscheiden uns für die landschaftlich sehr schöne, aber anspruchsvollere Variante (Schotterstraße) am rechten Ufer der Fella bis nach Carnia
Wir fahren bei Moggio über die Brücke um den Verkehr zu entfliehen und entscheiden uns für die landschaftlich sehr schöne, aber anspruchsvollere Variante (Schotterstraße) am rechten Ufer der Fella bis nach Carnia
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Am Ziel angelangt - durch das mittelalterliche Stadttor von Venzone
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Verdiente Stärkung nach der Radtour in Venzone...
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Die vom Erdbeben 1976 vollständig zerstörte und Stein für Stein wiederaufgebaute Kirche von Venzone
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Die Kirche nach dem großen Erdbeben von 1976....
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Einige zerstörte Gebäude wurden als Freilichtmuseum belassen
Alpe Adria Ciclovia Radweg
Durch das Stadttor von Venzone hinüber zum Bahnhof...
...wo schon weitere Radfahrer auf die Rückfahrt mit dem eigens eingerichteten Radfahrzug Micotra warten...
...wo schon weitere Radfahrer auf die Rückfahrt mit dem eigens eingerichteten Radfahrzug Micotra warten...
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