Tarvis - Historische Ein- und Ausblicke

Frühmorgenliche Radtour nach und durch Tarvis mit historischen Ein- und Ausblicken in seine Altösterreichische und Kärntner Geschichte

Tarvis präsentiert sich heute mit typisch italienischem Flair - doch wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, wird auch nach fast 100 Jahren immer noch Spuren seiner Altösterreichischen und Kärntner Geschichte entdecken. Es lohnt sich!

17.07.2016

Das ehemalige Hotel Schnablegger in Tarvis
Das ehemalige Hotel Schnablegger in Tarvis
Tarvis
Der ehemalige Grenzübergang Thörl-Maglern aus einer ungewohnten Perspektive
Thörl Maglern Grenze
Die ersten Sonnenstrahlen erleuchten den "strahlendsten Berg der Julischen Alpen" - den Wischberg
Die ersten Sonnenstrahlen erleuchten den "strahlendsten Berg der Julischen Alpen" - den Wischberg
Die idyllisch auf einer Anhöhe gelegene Kirche von Coccau im Kärntner Baustil
Die idyllisch auf einer Anhöhe gelegene Kirche von Coccau im Kärntner Baustil
Schöner Ausblick von der Kirche in Coccau Richtung Thörl-Magern
Schöner Ausblick von der Kirche in Coccau Richtung Thörl-Magern
Die ursprünglich um 1100 erbaute Kirche von Coccau (Goggau)
Die ursprünglich um 1100 erbaute Kirche von Coccau (Goggau)
Der Kirchturm der 1399 erbauten Pfarrkirche in Tarvis
Der Kirchturm der 1399 erbauten Pfarrkirche in Tarvis
Blick auf die Skipisten von Tarvis
Blick auf die Skipisten von Tarvis
Das geschichtsträchtige Gebäude der ehem. K.k Forstverwaltung und Absteigequartier Seiner Majestät des Königs August von Sachsen - heute Sitz der Staatlichen Forstverwaltung Tarvis
Das geschichtsträchtige Gebäude der ehem. K.k Forstverwaltung und Absteigequartier Seiner Majestät des Königs August von Sachsen - heute Sitz der Staatlichen Forstverwaltung Tarvis
Das 1885 vom damaligen Bürgermeister, Bergwerks- und Immobilienbesitzer Kajetan Schnablegger erbaute ehemalige Hotel Schnablegger in Tarvis
Das 1885 vom damaligen Bürgermeister, Bergwerks- und Immobilienbesitzer Kajetan Schnablegger erbaute ehemalige Hotel Schnablegger in Tarvis
Hotel Schnablegger Tarvis
Das Hotel Schnablegger war damals ein Hotel 1. Ranges - es fanden dort Empfänge, Bälle und feierliche Feste statt
Hotel Schnablegger Tarvis
Am Balkongeländer sind noch heute die Initialien (K S) und Insignien (Bergwerkssymbol Schlägel und Eisen) von Kajetan Schnablegger ersichtlich
Am Balkongeländer sind noch heute die Initialien (K S) und Insignien (Bergwerkssymbol Schlägel und Eisen) von Kajetan Schnablegger ersichtlich
Das 1895 zu Ehren des beliebten langjährigen Bürgermeisters errichte Schnablegger-Denkmal in Tarvis
Das 1895 zu Ehren des beliebten langjährigen Bürgermeisters errichte Schnablegger-Denkmal in Tarvis
Biographie von Kajetan Schnablegger verfasst vom Kanaltaler Kulturverein
Biographie von Kajetan Schnablegger verfasst vom Kanaltaler Kulturverein

Palais Struggl in Tarvis

Das Wohnhaus von Kajetan Schnablegger in Untertarvis - das ehemalige Palais Struggl
Das Wohnhaus von Kajetan Schnablegger in Untertarvis - das ehemalige Palais Struggl
Palais Struggl Tarvis Schnablegger
Balkon am Palais Struggl mit den Initialien des 1852 verstorbenen Besitzers Cyprian Struggl
Balkon am Palais Struggl mit den Initialien des 1852 verstorbenen Besitzers Cyprian Struggl

Cyprian Struggl starb 1852 als reicher Junggeselle. Seinen Besitz erbten seine nächsten Verwandten, die Familie Schnablegger. Die Bergwerke in Raibl wurden unter dem Firmennamen "Cyprian Struggl´s Erben" weitergeführt.

Nach dem Tod von Leopold Schnablegger 1876, erbte einer seiner fünf Söhne -

Kajetan Schnablegger im Alter von 33 Jahren das Vermögen.

Er war auch fast 20 Jahre beliebter und verdienstvoller Bürgermeister von Tarvis und Abgeordneter im Kärntner Landtag.

Kajetan Schnablegger verstarb am 22. Juni 1894, nachdem er beim Besuch eines Stollens in seinem Bergbau in Raibl von einem herabstürzenden Felsen schwer verletzt wurde.

Das Palais Struggl zu Lebzeiten Kajetan Schnableggers im Jahr 1892 mit dem Luscharibach
Das Palais Struggl zu Lebzeiten Kajetan Schnableggers im Jahr 1892 mit dem Luscharibach
Fast gleiche Perspektive über 120 Jahre später
Fast gleiche Perspektive über 120 Jahre später
An der "engsten Stelle" von Tarvis - heute stilecht, typisch italienisch mit Vespa-Fahrern
An der "engsten Stelle" von Tarvis - heute stilecht, typisch italienisch mit Vespa-Fahrern
Kleinod mitten in Tarvis - Alter Stadl (Heustall) im Kärntner Stil
Kleinod mitten in Tarvis - Alter Stadl (Heustall) im Kärntner Stil
In Untertarvis braust die Schlitza Richtung Österreich um sich bei Arnoldstein mit der Gail zu vereinen
In Untertarvis braust die Schlitza Richtung Österreich um sich bei Arnoldstein mit der Gail zu vereinen
Brücke über die Schlitza in Untertarvis
Brücke über die Schlitza in Untertarvis
Blühender Garten in Untertarvis
Blühender Garten in Untertarvis
Internationaler Kreuzungspunkt der Radwege - beim ehemaligen Bahnhof in Tarvis geht es in 3 Länder (Österreich, Italien, Slowenien)
Internationaler Kreuzungspunkt der Radwege - beim ehemaligen Bahnhof in Tarvis geht es in 3 Länder (Österreich, Italien, Slowenien)
Blick von der historischen Eisenbahnbrücke über die Schlitza in die Schlucht - in der österr.-ungarischen Monarchie eines der beliebtesten und meistbesuchten Ausflugsziele
Blick von der historischen Eisenbahnbrücke über die Schlitza in die Schlucht - in der österr.-ungarischen Monarchie eines der beliebtesten und meistbesuchten Ausflugsziele

Von hier stürzte sich einst - wenn man dem berühmten dänischen Schriftsteller Holgar Drachmann (1846-1908) glauben schenken darf - „das schönste Mädchen in Tarvis und weit im Umkreise“ –  Mizi - die Tochter des Schlächtermeisters aus Liebeskummer in die kalten Fluten der Schlitza.

 

Versteckter Blick auf den einst vielgerühmten Wasserfall in der Schlitzaschlucht (vor 100 Jahren führte ein Steg vom anderen Ufer direkt unter den Wasserfall)
Versteckter Blick auf den einst vielgerühmten Wasserfall in der Schlitzaschlucht (vor 100 Jahren führte ein Steg vom anderen Ufer direkt unter den Wasserfall)
Der festlich geschmückte Bahnhof in Tarvis anläßlich des Besuches von Kaiser Franz Josef am 9. Mai 1909
Der festlich geschmückte Bahnhof in Tarvis anläßlich des Besuches von Kaiser Franz Josef am 9. Mai 1909

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